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NoFollow und Follow Links in WordPress richtig verwenden

Zuletzt aktualisiert am 2. März 2021 | Muhammet Yildirim

Überall, wo du online hinsiehst, gibt es einen Link zu klicken, der dich irgendwohin führt, weil wir von Google trainiert wurden zu glauben, dass Links notwendig sind, um unsere Seiten in den Suchergebnissen zu ranken. Aber das ist nur teilweise wahr. Wenn du wirklich gutes SEO betreiben und den Link Saft von Google bekommen willst, musst du zwei Dinge verstehen: nofollow und follow Links (manchmal auch dofollow Links genannt).

Nofollow und Follow Links: Was ist der Unterschied?

Es ist den meisten Menschen nicht ganz klar, was sie sind. Schließlich klickst du auf einen Link und folgst ihm dorthin, wo er hinführt. Ist ein nofollow Link also nur ein Link, den du anklickst und anklickst und anklickst, nur damit er dich nirgendwo hinführt? Nein, obwohl das ein super lustiger Streich wäre, den du deinen Webseitenbesuchern spielen könntest.

Ein nofollow Link ist eigentlich ein Tag innerhalb des HTML des Links (rel=“nofollow“), der den Suchmaschinen mitteilt, dass du nicht willst, dass sie auf den Link klicken, und du daher absolut keine Linkautorität an die Webseite weitergibst, auf die du verlinkst. Ein Follow-Link oder dofollow ist ein Link ohne den rel=“nofollow“-Tag, der den Suchmaschinen mitteilt, dass sie dem Link folgen sollen und die Seite wissen soll, dass du auf sie verlinkst.

Ein Nofollow-Link wird in deinem Beitrag oder auf deiner Seite so aussehen:

<a href="https://mediabox-business.de/" rel="nofollow">MediaBox Business</a>

Hier ist die Frage, die sich die meisten Leute stellen: Ist es nicht egoistisch, den Suchmaschinen zu sagen, dass sie den Link ignorieren und keinen Saft weitergeben sollen? Worauf wir antworten: Nein, ganz und gar nicht. Du hilfst den Suchmaschinen genauso viel wie dir selbst, wenn du deine rel=“nofollow“ Strategie richtig einstellst.

Googles Algorithmus für das Ranking berücksichtigt bei Links zwei Dinge:

1) die Anzahl der Links von/zu einer bestimmten Website
2) die Qualität der Website, die verlinkt/zu der verlinkt wird

Schauen wir uns also an, aus welchen Gründen du nofollow Links verwenden solltest, wie du sie in deine Seite einbaust und wann du sie zugunsten der guten alten SEO-Building-Follow-Links meiden solltest.

Wann und warum man Nofollow Links verwenden sollte

Es gibt viele Gründe, Nofollow Links auf deiner Website zu verwenden. Sie können auch alle an unterschiedlichen Stellen sein. Lass uns einige der häufigsten Stellen aufschlüsseln und warum du Suchmaschinen davon abhältst, den Link für SEO zu nutzen.

1. Links in Kommentaren

Wenn Leute Links in Kommentaren posten können, werden sie dieses Privileg missbrauchen. Vor allem, wenn es sich um Follow-Links handelt. Sie können einen Link posten, wohin (URL) auch immer, und deren Seite wird Ranking und Link Saft weitergeben. Das heißt, du bürgst für die Website wirsindeineschlechtewebseite.de, wenn jemand bei dir, unter den Kommentaren, einen Link postet.
Das willst du nicht tun. Also nofollow diese Links. WordPress macht das standardmäßig, eigentlich.

Indem du deine Kommentare mit Nofollow-Links versiehst, trägst du auch dazu bei, die Diskussion zu erleichtern, weil die Kommentare und Threads echter Leute nicht durch sinnlose Kommentare unterbrochen werden. Dies zu tun ist gut für alle!

2. Die ganze Seite ist irrelevant für deine Nische

Nehmen wir an, du hast einen Fahrradladen. Wenn du aus irgendeinem Grund einen Blog darüber schreibst, wie man einen Kuchen backt oder eine Seite auf deiner Website hast, die für ein lokales Storytelling-Festival wirbt. Du verlinkst zu einer Menge relevanter, cooler Ressourcen für dieses Thema. Google könnte sich jedoch die gesamte Website ansehen und annehmen, dass diese Seite gegen dein Wissen dort platziert wurde, weil sie sich so sehr von deinem normalen Content unterscheidet. Die Suchmaschine würde annehmen, dass diese Teil einer Black Hat Linkbuilding-Kampagne sind und dich dann dafür abstrafen. In so einem Fall kannst du ein nofollow Meta-Tag in deinen Header einfügen. Dann würden alle Links auf der Seite nofollow werden.

Spaßfakt: Dafür war das nofollow-Attribut ursprünglich gedacht. Später wurde es angepasst, um für eine bessere Kontrolle auf einzelne Links angewendet zu werden.

3. Du wurdest für die Einbindung des Links bezahlt

Wenn du gesponserte Inhalte auf deinem Blog einbindest, ist das großartig. Es ist eine fantastische Möglichkeit, einen Blog zu monetarisieren. Wir leben schließlich in einer Influencer-Kultur. Allerdings müssen deine Leser wissen, dass der Inhalt gesponsert ist – und die Suchmaschinen auch. Jedes Mal, wenn du einen Link hast, der nur auf deiner Webseite ist, weil du dafür gesponsert wurdest, sollte es sich nicht um einen Follow-Link handeln. Du musst unbedingt und zu 100% rel=“nofollow“ einfügen.

Selbst wenn in deinem Vertrag nicht explizit steht, dass du auf eine bestimmte Webseite verlinken musst, sondern nur den Inhalt erstellst, musst du trotzdem alles, was damit zu tun hat, zu einem nofollow-Link machen. Zu einer Produktseite, zur Website des Unternehmens, zu einem Gewinnspielformular, zu allem.
Sie zahlen für Referral Traffic basierend auf deiner Zielgruppe, nicht für Link Saft basierend auf deinem Ranking. Das gilt übrigens auch für Affiliate-Links. Füge also rel=“nofollow“ auch zu diesen hinzu, da du von ihnen profitierst.

4. Der Link erscheint auf mehreren Seiten an der gleichen Stelle

Wenn du Links in deiner Sidebar hast, die auf jeder einzelnen Seite deiner Website erscheinen, solltest du sie als nofollow-Links kennzeichnen. Denn jedes Mal, wenn du einen Beitrag oder ein Update machst, wird ein neuer Backlink generiert, und irgendwann wirst du für Google als einer der Unerwünschten erscheinen. Footer-Links fallen ebenfalls darunter. Wenn du zum Beispiel eine Design-Agentur betreibst, die auf jeder Kundenseite zurück auf deine Homepage verlinkt, solltest du darüber nachdenken, sie zu nofollowen. Die Leute können immer noch auf die Links klicken, aber du vermeidest gleichzeitig eine Google Abstrafung.

Warum du Nofollow und Follow Links auf deiner Website haben solltest

Es gibt ein paar Situationen, in denen du Nofollow-Links auf deiner Seite haben solltest.

Wenn du zum Beispiel die minderwertige Website wirsindeineschlechtewebseite.de hast, die 3.000 Mal auf dich verlinkt, lässt das deine Website verdächtig aussehen. Oder wenn du 50.000 verschiedene Webseiten hast, die auf deine Seite verlinken, mit Sidebar-Links auf jeder Seite, siehst du verdächtig aus, weil die meisten dieser Seiten nicht relevant für deinen Inhalt sind. Außerdem sind sie identisch.

Googles Matt Cutts sagt ganz klar, dass Nofollow-Links deinen Ranking nicht schaden wird.
Das können sie nur, wenn du an einer Spam-Kampagne im großen Stil arbeitest.

Abgesehen davon, dass sie dir nicht schaden, können nofollow Links dir sogar helfen.
Deshalb solltest Du unbedingt wissen, wann man Nofollow und Follow Links verwenden sollte.

Wenn du auf einem großen Blog, einem Nachrichtenportal oder einem YouTube-Kanal verlinkt wirst (alle ausgehenden Links auf YouTube sind nofollow), haben sie sich wahrscheinlich gegen Googles Bestrafung abgeschottet, indem sie durchgängig nofollow verwenden. Aber nur weil sie ihre massive Menge an Link-Saft nicht weitergeben, heißt das nicht, dass sie dir nicht helfen. Organischer Traffic ist der Weg, wie du dir ein Publikum schaffst, mit deinen Nutzern interagierst und dich wirklich etablierst. Empfehlungs-Traffic von einer wichtigen Quelle, egal ob Nofollow oder nicht, wird dir nur helfen.

Wie man Nofollow und Follow Links findet

Wenn du herausfinden willst, ob eine Seite Nofollow-Links hat oder nicht, kannst du das ganz einfach manuell machen. Klicke einfach mit der rechten Maustaste irgendwo auf die Seite, die kein Link ist, um das Kontextmenü aufzurufen. Wähle anschließend, Untersuchen.

WordPress nofollow links

Dadurch wird der Quellcode der Seite geöffnet und Du kannst eine Suche durchführen, indem Du STRG/CMD – F drückst und nofollow eingibst. Alle Links, die das Attribut haben, werden dadurch hervorgehoben.

nofollow beispiel

Diese Methode funktioniert hervorragend, wenn du zufällig einen Link zu deiner Seite in einem bestimmten Blog oder Artikel findest. Es ist ein schneller und einfacher Weg, um nach nofollow Links zu suchen. Aber wenn du nicht jede einzelne Seite im Internet manuell durchforsten und ihren Quellcode anschauen kannst, brauchst du ein Tool, das speziell dafür entwickelt wurde.

Mit einem Dienst wie zum Beispiel Ahrefs, kannst du verfolgen, wer in deine Richtung zeigt. Außerdem kannst du das Dropdown nutzen, um zu sehen, welche die beliebtesten und nützlichsten Follow-Links in deine Richtung sind.

Wenn du feststellst, dass du wegen einer hohen Anzahl von Links von einigen wenigen Seiten abgestraft wirst, kannst du Google jederzeit über die Google Search Console bitten, diese Links einfach abzubauen. Wenn du also der Meinung bist, dass du Nofollow-Links haben solltest, kannst du sie im Wesentlichen auf diese Weise bekommen.

Wie man Nofollow und Follow Links verwendet

Nofollow für einzelne Links einzurichten ist ziemlich einfach. Generell wird dir jede Seite oder jeder Beitrag, den du erstellst – unabhängig von der Plattform – die Möglichkeit geben, ihn als HTML zu betrachten/bearbeiten. Es kann sein, dass es einfach die Plain Text Version oder etwas ähnliches genannt wird. In WordPress, abhängig von deinem Editor, wird sie entweder HTML (für Gutenberg) oder Text (für den klassischen Editor) genannt. Drupal, Joomla, etc. haben alle ähnliche Funktionen.

Wenn du den Code für die Seite oder den Beitrag siehst, fügst du einfach rel=“nofollow“ ein.

<a href="https://mediabox-business.de/" rel="nofollow">MediaBox Business</a>

Das Hinzufügen des nofollow-Tags ist wirklich so einfach. Tippe es einfach ein.

Wenn du es vorziehst, dich nicht so sehr mit Code herumzuschlagen, gibt es Plugins und Erweiterungen, die das für dich erledigen. In WordPress kannst du das Attribut mit einem Plugin wie Ultimate Nofollow für jeden einzelnen Link hinzufügen. Es ist eine visuelle Checkbox im normalen Link-Editing-Prozess.

Ultimate nofollow plugin

Links folgen: Wann, Warum, und Wie

Nachdem wir nun die Bandbreite von Nofollow-Links abgedeckt haben, lass uns einen kurzen Blick auf die Dofollow-Links werfen, die wahrscheinlich immer noch den Großteil deiner Website ausmachen werden.

Wie

Um follow Links zu verwenden, musst du lediglich kein nofollow hinzufügen. Es gibt kein follow-Attribut für HTML. Sie sind standardmäßig alle follow-Links. Es muss etwas dazwischen kommen, damit sie nofollow werden – wie z.B. WordPress, das Kommentare standardmäßig auf nofollow setzt.

Wenn

Im Allgemeinen sollten deine Links, Dofollow Links sein. Du wirst sie also die meiste Zeit über verwenden wollen. Wenn du deine Links auf diese Weise offen hältst, können Suchmaschinen deine Website genauer kartieren und eine Sitemap erstellen – halte diese internen Links dofollow, denk daran. Die meiste Zeit über solltest du auch externe Links im Body deines Contents als dofollow halten. Du solltest sie nur in den oben genannten Fällen als nofollow markieren.

Warum

Weil das Internet ein sozialer Ort ist, und wir uns gegenseitig helfen müssen. Das ist der Grund, warum Google Links im PageRank so hoch priorisiert, wie es der Fall ist. Sie wollen, dass wir auf andere Orte verlinken. Sie wollen nur, dass wir gewissenhaft und achtsam verlinken. Google möchte, dass wir Inhalte teilen, die für die Leser relevant sind und einen echten Mehrwert bieten. Wenn du deine Inhalte auf normale Art und Weise erstellst, dir bewusst bist, auf welche Seiten du verlinkst und nicht versuchst, das System zu manipulieren, sind Follow-Links standardmäßig der richtige Weg.

Fazit

Links sind das Rückgrat des Internets. Das ganze Web, wie wir es kennen, basiert auf Hyperlinks und wir müssen sicher sein, dass wir sie gut behandeln, damit sie uns gut behandeln. Sie erhöhen deinen PageRank und geben der Zielseite Saft. Nofollow und Follow Links treiben den Hin- und Herverweisungs-Traffic an. Und deine Leser haben Inhalte und Ressourcen, auf die sie klicken wollen. Wenn sie so eingesetzt werden, wie sie gedacht sind, sind sowohl Nofollow-Links als auch Follow-Links Werkzeuge, die zu bestimmten Zeiten bestimmten Zwecken dienen. Und jetzt weißt du, welche das sind.

Was ist deine nofollow Strategie für deine Webseite?

Vielleicht interessiert dich auch unsere Anleitung, wie du in WordPress Kategorien und Unterkategorien hinzufügen kannst. Oder vielleicht willst Du wissen wie man eine Blogroll in WordPress erstellt? 

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